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Indien Fakten & Reisetipps| Reisetipps für Indienreisende | Enchanting-India
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Fakten und praktische Reise-Tipps
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Land, Leute & Sprache
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Mit über 1,2 Milliarden Einwohnern ist Indien das zweitbevölkerungsreichste Land der Erde. Die parlamentarische Bundesrepublik gilt, gemessen an der Einwohnerzahl, als größte Demokratie der Welt. Flächenmäßig liegt Indien im globalen Vergleich auf dem siebten Platz.
Das multiethnische Land besteht aus 28 Bundesstaaten und sieben bundesunmittelbaren Gebieten. Auf dem Subkontinent werden deutlich über 100 verschiedene Sprachen gesprochen. Neben den beiden überregionalen Amtssprachen Hindi und Englisch erkennt die indische Verfassung 21 weitere Sprachen an. Die meisten dieser Sprachen dienen in den Bundesstaaten, in denen sie von einer Bevölkerungsmehrheit gesprochen werden, auch als Amtssprachen.
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| Klima & Reisezeiten |
Es ist schwierig, allgemeingültige Aussagen zur besten Reisezeit für Indien zu machen, da die klimatischen Bedingungen in den verschiedenen Regionen sehr unterschiedlich sind.
Im Allgemeinen sind für den größten Teil des Subkontinents die Monate von September bis April die beste Reisezeit. Im Süden sind Oktober bis März am angenehmsten, der Nordosten ist am besten von März bis August zu bereisen. Die höhergelegenen Bergregionen im Norden haben mit Mai bis September die kürzeste ideale Reisezeit. Für die Wüstenregionen Rajasthans empfiehlt sich ein Besuch im Juli oder August während der Monsunzeit.
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Geld & Zahlungsmöglichkeiten
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Die offizielle Währung Indiens ist die Indische Rupie (INR). Den aktuellen Wechselkurs können Sie unter www.google.com/finance/converter abrufen. Die Ein- und Ausfuhr von Rupien ist per Gesetz verboten. Euro, US-Dollar und Britische Pfund können so gut wie überall in Indien gewechselt werden.
Dennoch empfiehlt es sich nur etwas Bargeld mit auf die Reise zu nehmen, das im Notfall gewechselt werden kann, denn die Umtauschkurse in Hotels und Wechselstuben sind oft schlechter als am Bankautomaten. Wenn Sie Geld wechseln, müssen Sie Ihren Reisepass vorlegen. Prüfen Sie alle Banknoten, die Sie erhalten und weisen Sie beschädigte Scheine zurück. Lassen Sie sich möglichst kleine Banknoten geben, das erleichtert das Bezahlen bei Straßenhändlern.
Kredit- und EC-Karten sind die unkompliziertesten Zahlungsmittel in Indien. In allen größeren Städten gibt es 24-Stunden-Bankautomaten („ATM“), über die Sie mit EC- oder Kreditkarte und PIN Bargeld abheben können. Die gängigsten Karten sind Visa, MasterCard, Cirrus und Maestro. Kreditkarten werden in allen größeren Geschäften und in fast allen von uns angebotenen Hotels akzeptiert. Falls Sie sich für mehrere Tage in eher ländlichen Gebieten aufhalten, denken Sie bitte daran, ausreichend Bargeld in Rupien mit sich zu führen.
Die gängigen Reiseschecks, etwa von Amex und Thomas Cook, werden zwar generell akzeptiert, oft gestaltet sich aber das Einlösen als zeitraubender Prozess und ist nicht in allen Orten möglich. Falls Sie Schecks mitführen, bewahren Sie bitte eine Liste mit allen Seriennummern, den Kaufbeleg und gegebenenfalls Umtauschbelege separat von den Schecks auf.
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| Speisen und Getränke |
Die indische Küche ist für ihre Vielfalt an regionalen Geschmacksrichtungen und ihre zahlreichen Gewürzmischungen bekannt. Es gibt so viele verschiedene Arten von Essen in Indien, dass Besucher die Qual der Wahl haben. Neben indischen und regionalen Spezialitäten bieten viele Restaurants auch kontinentale und chinesische Gerichte an.
Alle von Enchanting-India zur Verfügung gestellten Fahrzeuge sind mit abgepacktem Wasser ausgestattet, das Sie bedenkenlos trinken können. Bitte verzichten Sie deshalb auf Wasser von außen. Daneben gilt die Devise „Boil it, cook it, peel it or leave it!“ also „Koche es, gare es, schäle es oder lass es lieber bleiben!“.
Ihre Reiseführer und Fahrer haben Tipps für empfehlenswerte Restaurants parat, daneben sind die Restaurants unserer Partner-Hotels immer eine gute Wahl. Scharfes Essen ist sehr verbreitet. Scheuen Sie sich also nicht, Ihr Essen „non-spicy“, also mild gewürzt, zu bestellen.
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| Alkohol & Zigaretten |
Ähnlich wie in Deutschland gibt es auch in Indien ein Nichtraucherschutzgesetz. Danach ist das Rauchen in allen Restaurants und öffentlichen Gebäuden untersagt. Sie finden aber meist ausgewiesene Raucherbereiche.
In konservativen indischen Familien wird weder geraucht noch Alkohol getrunken. Sollten Sie bei einer indischen Familie zu Gast sein, empfiehlt es sich abzuwarten, ob Ihnen dies von Ihren Gastgebern angeboten wird.
In einzelnen Städten und zu bestimmten religiösen Feiertagen (so genannten. „dry days“) ist der Verkauf von Alkohol nicht gestattet. Allgemein ist Alkoholkonsum in Indien bei weitem nicht so verbreitet wie in Europa. Deshalb sollten auch Reisende nicht in der Öffentlichkeit trinken und andernorts dezent konsumieren.
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| Hygiene & Toiletten |
Öffentliche Toiletten sollten Sie aus hygienischen Gründen soweit möglich meiden. Während der Stadtbesichtigungen empfiehlt es sich - wenn möglich - die Toiletten von größeren Hotels aufzusuchen. Während der Fahrten hilft Ihnen gerne Ihr Fahrer mit Tipps für Rastmöglichkeiten weiter. Ins Handgepäck gehören Feuchttücher und Händedesinfektionsgel.
Aus hygienischen Gründen sollten Sie es vermeiden, Brunnen- oder Leitungswasser zu sich zu nehmen. Gekochtes Wasser in Tee oder warmen Speisen ist hingegen unbedenklich.
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| Bekleidung |
In den Großstädten wie Delhi, Mumbai oder Bangalore gehört westliche Kleidung zum alltäglichen Straßenbild. Für viele bekannte Touristengegenden wie etwa das recht ländlich geprägte Rajasthan empfehlen wir Ihnen eher konservative Kleidung, sowohl für Männer als auch für Frauen. Schultern und Knie sollten immer bedeckt sein und für den Besuch von Tempeln und Heiligtümern sollten Sie ein Kopftuch zur Hand haben. Bequem und immer angemessen sind während der Besichtigungstouren T-Shirt, Dreiviertelhose und Turnschuhe.
Im öffentlichen Bereich und in den Restaurants und Bars der Fünfsternehotels gilt – vor allem abends – als Dresscode „Smart Casual“, das heißt Sakko, lange Hose und geschlossene Schuhe für Herren und entsprechende Garderobe für Damen.
Daneben hängt die Wahl der Kleidung vom Klima in der jeweiligen Reiseregion und Jahreszeit ab: Die trocken-heiße Wetterperiode Nordindiens dauert von April bis Mitte Juli, danach setzt der Monsun ein. Im Allgemeinen ist zu dieser Zeit leichte Baumwollkleidung angebracht. Für die Zeit von November bis Februar sollten Sie warme Kleidung mitnehmen, da die Temperaturen nachts an die null Grad fallen können.
Zentral-, Ost- und Südindien haben ein warm-feuchtes Klima. Hier können Sie das ganze Jahr über leichte Kleidung tragen. In den höher gelegenen Regionen, etwa um Ooty oder in Darjeeling, ist etwas wärmere Kleidung angebracht. Bitte denken Sie das ganze Jahr über an ausreichend Sonnenschutz.
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| Glaube & Religion |
Wenngleich Indien die größte laizistische Demokratie der Welt ist, ist das spirituelle Leben der Einwohner sowohl im privaten als auch im öffentlichen Raum präsent.
Als Zeichen des Respekts für Andersgläubige – ob Hindus, Muslime, Sikhs, Christen oder Buddhisten – spricht man taktvoll über die jeweiligen Religionen und beachtet Verhaltens- und Dresscodes: So sollten an Andachtsorten die Schuhe ausgezogen und der Kopf bedeckt werden.
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| Gesundheit & Versicherung |
Für die Einreise nach Indien sind keine Impfungen vorgeschrieben und die Gesundheitsrisiken in Indien sind für internationale Besucher relativ niedrig. Dennoch empfehlen wir Ihnen, Ihren Impfschutz gegen Tetanus, Polio und Diphtherie zu überprüfen und gegebenenfalls auffrischen zu lassen. Wer öfter Fernreisen unternimmt, sollte sich zu einer Hepatitis A- und B-Immunisierung beraten lassen.
Eine Malariaprophylaxe, im Sinne der Mitnahme eines so genannten Stand-by-Medikaments, ist in einigen Gebieten Indiens zu bestimmten Reisezeiten empfehlenswert.
Die ärztliche Versorgung in Indien ist durch staatliche und private Krankenhäuser gesichert, die Qualität variiert jedoch stark zwischen Stadt und Land. In die Reiseapotheke gehören neben Ihren persönlichen Medikamenten Mittel gegen Magen- und Darmbeschwerden, Schmerztabletten, Desinfektionsspray, Wundpflaster und ein Insektenschutzmittel.
Wir empfehlen Ihnen den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung für den Krankheitsfall sowie einer Reise-Krankenversicherung. Enchanting-Travels arbeitet mit der LTA Lifecard Travel Assistance zusammen: www.lta-reiseschutz.de/en/. Die Reiserücktrittsversicherung sollte möglichst zusammen mit der Reisebuchung, spätestens 14 Tage nach Reisebuchung abgeschlossen werden. Bei kurzfristigen Reisebuchungen (Reiseantritt innerhalb eines Monats) muss die Versicherung am selben Tag abgeschlossen werden.
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| Shopping & Souvenirs |
Jeder Besucher Indiens möchte etwas aus diesem Land mit seinen zahlreichen Handwerkskünsten mit nach Hause bringen. Märkte und Einkaufszentren bieten für jeden Geschmack und Geldbeutel Gelegenheit dazu.
In den Großstädten finden Sie so genannte „Emporien“, die von der Regierung geführt werden und Ware zu festen Preisen verkaufen. In den kleineren Geschäften und auf dem Markt ist es üblich zu handeln. Meist sind die Geschäfte von etwa 10 bis 20 Uhr geöffnet. Manche Märkte sind an bestimmten Wochentagen (oft Montag oder Dienstag) geschlossen.
Bitte nehmen Sie sich vor so gennannten „Touts“ in Acht, die Sie ansprechen und versuchen, Ihnen etwas zu einem „unschlagbaren Preis“ oder von „hervorragender Qualität“ zu verkaufen. Bitte beachten Sie, dass die Ausfuhr bestimmter Güter wie etwa Elfenbein, Pelze und Antiquitäten verboten ist und für bestimmte Güter eine Ausfuhrgenehmigung am Flughafen vorgelegt werden muss.
Bitte haben Sie Verständnis, dass Enchanting-India weder bestimmte Geschäfte empfiehlt noch für die Qualität von Läden garantieren kann. Falls Sie das Gefühl haben, dass Ihr Reiseführer, Reiseleiter oder Fahrer Sie gegen Ihren Willen zum Einkaufen drängen möchte, informieren Sie bitte unverzüglich Ihren Kundenbetreuer und wir werden die erforderlichen Schritte einleiten.
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| Trinkgeld |
In Indien ist es üblich, aber nicht zwingend, Dienstleistungen mit Trinkgeld zu honorieren. Wenn Sie sich gut betreut fühlen oder Ihnen jemand einen besonderen Gefallen getan hat, geben Sie Trinkgeld. Wenn der Service nicht gut war, gibt es dazu keinen Anlass. Die Höhe der Zuwendung hängt zum einen von der Qualität des Services ab, andererseits spielt auch etwa die Hotelklassifizierung eine Rolle.
Ein Portier in einem Luxushotel erwartet ein höheres Trinkgeld als ein Mitarbeiter eines einfachen Gästehauses. In Restaurants werden 10 Prozent der Rechnungssumme als gutes Trinkgeld angesehen.
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| Sicherheit |
Im Großen und Ganzen ist Indien ein sicheres Reiseland. Dennoch sollten Sie – wie in anderen Regionen der Erde auch – ein paar kleine Regeln beachten, um unschöne Erlebnisse während Ihrer Reise zu vermeiden:
Erzählen Sie keinen Fremden von Ihren Reiseplänen und geben Sie Ihr Gepäck niemals anderen Personen als Hotel- und Enchanting-Mitarbeitern.
Vermeiden Sie es, nachts alleine unterwegs zu sein. Ihr Fahrer fährt Sie gerne, wenn Sie außerhalb des Hotels zu Abend essen oder etwas trinken gehen wollen.
Bewahren Sie Wertsachen wie Geld, Reisepässe und Schmuck immer im Zimmersafe oder in einem Schließfach an der Rezeption auf. Vermeiden Sie es, sehr viel Bargeld dabeizuhaben, wenn Sie unterwegs sind.
Tragen Sie Wertsachen immer sehr nah am Körper, am besten in einer speziellen Reisebörse, die sich unter der Kleidung tragen lässt.
Machen Sie Kopien von wichtigen Dokumenten wie Pass und Visa und übergeben Sie diese am Anfang Ihrer Reise Ihrem Reisekoordinator. Oder scannen Sie die Dokumente ein und speichern Sie diese in einer Mail in Ihrem E-Mail-Account oder einem anderen Online-Speicher. So können Sie diese jederzeit abrufen, egal, wo Sie gerade unterwegs sind.
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| Neugier, Meinungen und Ratschläge |
Sie werden bereits nach kurzer Zeit in Indien bemerken, dass die meisten Inder von Natur aus sehr neugierig sind. Richten Sie sich darauf ein, viele persönliche Fragen zu beantworten und angestarrt zu werden – es gilt nicht als unhöflich, Fragen zu stellen, die wir in Europa als zu neugierig empfinden würden.
Zugleich neigen Inder viel mehr als Europäer dazu, auch vor Fremden ihre persönliche Meinung offenzulegen sowie Ideen und Ratschläge zu erteilen, auch wenn dies nicht ausdrücklich verlangt wurde. Dieser Mentalität begegnen Sie am besten, indem Sie ruhig, freundlich und unverbindlich bleiben.
Sollte ein Vorschlag oder eine Idee, die Ihnen jemand unterbreitet, auf Ihr Interesse stoßen – etwa eine bestimmte Exkursion oder Aktivität – dann beratschlagen Sie sich am besten mit Ihrer Reisekoordinatorin. Diese kann am besten einschätzen, ob der Vorschlag sich sinnvoll während Ihrer geplanten Route verwirklichen lässt. In Bezug auf Tipps für Restaurants und Rastmöglichkeiten während langer Fahrten verlassen Sie sich am besten auf Ihren Fahrer.
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Sonstige Do’s and Dont’s
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Tragen Sie immer möglichst viel Kleingeld und kleine Scheine bei sich.
Auch wenn es Ihnen schwer fällt: Geben Sie Straßenbettlern kein Geld. Die meisten Bettler sind Sklaven mafiöser Organisation, die das Elend ausnutzen. Wenn Sie helfen möchten, sind registrierte Wohltätigkeitsorganisationen die beste Wahl.
Ziehen Sie stets die Schuhe aus, wenn Sie ein Wohnhaus oder einen Andachtsort betreten.
Berühren Sie niemanden am Kopf; achten Sie darauf, dass Ihre Fußspitzen beim Sitzen nicht auf heilige Objekte oder verehrte Menschen zeigen; benutzen Sie nicht die linke Hand, um Geschenke, Lebensmittel oder andere wichtige Dinge zu übergeben.
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