| Für mehr Infos auf eine Region klicken. |
Nicht maßstabsgetreu, keine politische Karte.
Nordindien
|
 |
| |
|
Nordindien: Zwischen Maharadschas, Ganges und dem Taj Mahal
Bei einer Nordindien Reise erleben Sie ein gutes Stück jener Vielfalt, die Indien so einzigartig macht. Die Region, von der unsere Reisen vor allem Rajasthan, Madyha Pradesh und die Metropole Delhi abdecken, besticht durch faszinierende Wüstenlandschaften ebenso wie durch eindrucksvolle historische Städte und Bauwerke. In letzteren spiegeln sich auch die vielen Einflüsse der unterschiedlichen Einflüsse der Herrscher – von Alexander dem Großen über die Moguln bis hin zu den Briten – wider, deren Armeen hier über die Jahrhunderte durchmarschierten. Die höchste Dichte an Sehenswürdigkeiten in Nordindien und dem ganzen Subkontinent finden Sie in der Hauptstadt Delhi mit ihrer tausendjährigen Geschichte. Die Stadt besteht aus zwei deutlich voneinander getrennten Teilen mit unterschiedlichen Reizen:
|
| |
|
Im "alten Delhi" (Old Delhi) können Sie quirlige Basare, enge Gassen, Tempel, Moscheen und historische Monumente auf sich wirken lassen, während das "neue Delhi" (New Delhi) mit seinen prächtigen Regierungsgebäuden, den breiten Prachtstraßen, schattigen Alleen, weiten Gärten und im Kolonialstil gebauten Sommerhäusern eine gewisse Erhabenheit ausstrahlt.
Das wohl berühmteste Bauwerk des Landes steht etwa 200 Kilometer von Delhi entfernt in Agra. Das Taj Mahal gilt als Symbol für ewige Liebe und unvergleichliche Schönheit, seit Shah Jahan es 1631 als Mausoleum für seine Frau Mumtaz Mahal errichten ließ. Das Meisterwerk aus weißem Marmor steht seit 1983 ebenso auf der Weltkulturerbe-Liste der UNESCO wie das zweite Must-See in Agra: das Rote Fort.
Mit „Land der Könige“ lässt sich Rajasthan von Hindi ins Deutsche übersetzen – und einen treffenderen Namen hätte man sich kaum ausdenken können. Der Bundesstaat wird landschaftlich durch die Thar-Wüste, fruchtbarere Ebenen und das Aravalli-Gebirge geprägt – und kulturell durch eine beeindruckende Vielfalt an Festungen und Palästen. Rajasthans 1727 von König Sawai Jai Singh nach speziellen Prinzipien entwickelte und gitterförmig erbaute Hauptstadt Jaipur wird in Anspielung auf die vorherrschende Häuserfarbe im Altstadtviertel auch „rosarote Stadt“ genannt. Der City Palace, der königliche Palast, erhebt sich genau im Mittelpunkt der Stadt vor einem eindrucksvollen Berg-Panorama. Weitere berühmte Wahrzeichen von Jaipur sind der „Palast der Winde“ und das Jantar Mantar, das größte steinerne Observatorium der Welt.
Zu den weiteren höchst sehenswerten Städten Rajasthans zählen Deogarh mit seinem Fort inmitten des Aravalli-Gebirges, das wegen seiner Seen und imposanten Bauwerke bekannte Udaipur sowie Jodhpur, die ehemalige Hauptstadt der Rathor- Rajputen und zweitgrößte Stadt in Rajasthan. Wenn Sie sich ihr nähern, taucht das Fort der nach der dominierenden Häuserfarbe benannten „blauen Stadt“ wie eine Fata Morgana am Horizont auf – ein wahrhaft bemerkenswerter Anblick.
Ganz andere Facetten des Nordens können Sie einerseits in Ranthambore kennen lernen, in dessen 1955 gegründeten Nationalpark die Wahrscheinlichkeit groß ist, einen Tiger zu Gesicht zu bekommen. Das deutlich weiter östlich an den Ufern des Ganges gelegene Varanasi andererseits ist nicht nur die älteste ohne Unterbrechung bewohnte Siedlung des Subkontinents. Sie ist auch eine der heiligsten Stätten der Hindus. Viele Gläubige pilgern nach Varanasi, der „Stadt des Lichts“, um hier zu sterben.
Auch wenn Sie das ganz sicher nicht vorhaben – zum Sterben schön werden Sie während Ihrer Nordindien Reise garantiert Vieles finden.