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GÄSTESTIMMEN

"Wir hatten eine rundum gelungene Reise! Unsere Erwartungen wurden bei weitem übertroffen! Alle..."

Astrid Jungen, Hannover
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Nicht maßstabsgetreu, keine politische Karte.

Zentral- & Westindien

Weltstadttrubel, Tiere und Hippie-Feeling

Völlig unterschiedlich, aber immer faszinierend sind die Regionen, in die Sie eine Rundreise durch Zentral- und Westindien führt. Ob Sie wilde, steinige Landschaften, pulsierende Städte oder bewaldete Berge erforschen, ob Sie portugiesisches Flair genießen oder klassischer indischer Musik lauschen möchten: Diese Teile des Subkontinents sind berühmt für ihre vielen kulturellen, landschaftlichen und historischen Attraktionen.

Zweifellos die wichtigste Metropole dieser Region ist das ehemalige Bombay, das heute den Namen Mumbai trägt. Die rund 13 Millionen Einwohner starke Mega- City, die niemals schläft, ist die größte Stadt Indiens, Zentrum der Bollywood-Filmindustrie und vor allem eine Stadt der Kontraste: Prächtige Villen stehen neben Slums, breite Boulevards neben engen und verwinkelten Gassen.


Sie finden interessante Museen, prachtvolle Bauten und historische Plätze, aber auch das indische Film-Mekka Bollywood, elegante Shops und ein glitzerndes Nachtleben. Mit dem Chhatrapati Shivaji Terminus und der Höhle von Elephanta stehen zwei Baudenkmäler der Stadt auf der Weltkulturerbe-Liste der UNESCO.

Einen krassen Gegensatz zum Trubel Mumbais bilden die zahlreichen Nationalparks Zentralindiens. Einer der schönsten in ganz Indien ist der noch weitgehend unbekannte Kanha National Park, der durch seine Tiger-Population besticht. Wer hier in einem einfachen, aber komfortablen Camp übernachtet, findet unvergleichliche Erholung im Herzen des indischen Dschungels. Ebenfalls sehr sehenswert ist der Bandhavagarh-Nationalpark. Auf etwa 450 Quadratkilometern Hügelgelände mit Grasflächen, Bambus und Wald sowie prähistorische Höhlen finden hier Tiger, Leoparden, Bären, mehr als 200 Vogelarten und andere Tiere ihren Lebensraum.

Etwa 200 Kilometer von diesem Natur-Refugium entfernt liegen die Tempel von Khajuraho, die zu den bedeutendsten religiösen Bauten der Welt gehören. Nicht nur die erotischen Skulpturen, auch die historischen und mythologischen Darstellungen sind einzigartig. Die Tempelgruppe wurde zwischen 950 und 1020 unter der Herrschaft der Chandella-Rajputen errichtet und gehört heute zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Viel zu sehen gibt es auch in Goa, jenem kleinen Paradies mit langen, weißen Sandstränden, Palmenwäldern und traumhaften Sonnenuntergängen, das in den 1960er Jahren zum Paradies der weltweiten Hippie-Bewegung wurde. Deutlich länger vorgehalten hat freilich der Einfluss der portugiesischen Kolonialherrscher, der im kleinsten Bundesstaat Indiens nach wie vor unverkennbar ist. So stehen prachtvolle Kirchen neben kunstvollen Hindu-Tempeln. Lebhafte Märkte laden zum Bummeln und Einkaufen ein. Freizeitmöglichkeiten gibt es zuhauf und in den Restaurants steht stets frischer Fisch auf der Karte. Selbst im Sport wirkt der europäische Einfluss in Goa besonders stark nach: In kaum einem anderen indischen Bundesstaat ist Fußball so populär wie hier.